Multitasking haben wir zwar bereits in diesem Artikel kurz behandelt, die Thematik verdient allerdings einen eigenen Beitrag für sich. Es soll hier nicht um einfache Tätigkeiten gehen, die man zum Beispiel im Haushalt gleichzeitig erledigen kann. Kochen und dabei zu telefonieren mag tatsächlich ohne Nachteil funktionieren. Wir erklären Dir in diesem Artikel aber, wieso Du das Thema Multitasking im Beruf, der Universität oder wo auch immer sofort aus Deinem Gedächtnis streichen solltest.

Mehr Zeit und schlechtere Ergebnisse

Arbeitgeber suchen in Stellenausschreibungen oftmals nach Fachkräften mit der Eigenschaft „multitaskingfähig“. Auch wenn es dem Arbeitgeber gar nicht bewusst ist, schadet Multitasking seinem Unternehmen. Doch wie kommen wir darauf? Egal ob Du gerade mit einem Kunden telefonierst und dabei E-Mails beantwortest oder Du an einer Studienarbeit sitzt, während der Fernseher läuft und ständig das Smartphone vibriert. Entweder wirst Du für die beiden Tätigkeiten deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen müssen oder die Ergebnisse sind dermaßen schlecht, dass Du eigentlich direkt nochmal neu beginnen müsstest.

Wenn Du auf solch unnötige Ablenkungen verzichtest und immer Aufgabe für Aufgabe separat erledigst, dann wirst Du sehr schnell zwei Dinge feststellen. Deine Arbeitszeit wird sich drastisch verringern und die Qualität der Resultate werden für sich sprechen. Schenkst Du einer Aufgabe volle Konzentration, dann wird auch Dein Gehirn deutlich besser arbeiten können, dazu mehr im nächsten Absatz.

Multitasking raubt Zeit

Während es für Dich also auf den ersten Blick so scheinen mag, dass Deine Arbeit schneller und besser erledigt wird, wenn Du zwei oder mehrere Dinge gleichzeitig machst, ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall. Fokussiere Dich zu 100 Prozent auf eine Aufgabe und überzeuge Dich selbst davon. Du wirst keinen angesehen Unternehmer finden, der Multitasking auf Dauer für sinnvoll hält.

Beschränkte Leistungsfähigkeit des Gehirns

Unzählige Studien haben inzwischen erfolgreich bewiesen, dass das menschliche Gehirn gar nicht dafür geschaffen ist, mehrere Aufgaben parallel zu erledigen. Unser Gehirn kann immer nur eine Aufgabe bearbeiten. Wenn Du also denkst, dass Du gerade verschiedene Aufgaben gleichzeitig abarbeitest, dann wechselt Dein Gehirn in Wirklichkeit nur zwischen den Aufgaben hin und her. Dadurch entsteht die Illusion, dass wir gerade Multitasking betreiben. Durch das ständige Wechseln der Aufgaben verlierst Du den roten Faden und viel Zeit.

“You can do two things at once, but you can’t focus effectively on two things at once.” BY GARY KELLER

Zwar ergaben Studien auch, dass es Personen gibt, die bei anspruchsvollen Tätigkeiten tatsächlich multitaskingfähig sind, diese aber zugleich zur absoluten Minderheit gehören. Du solltest also lieber davon ausgehen, dass Du nicht zu den wenigen Auserwählten gehörst.

Stressauslöser Multitasking

Arbeitnehmer haben nicht selten den Eindruck, dass sie alles auf einmal erledigen müssten. Am Schreibtisch zu Mittag essen, E-Mails beantworten, Dokumente scannen und währenddessen noch Telefonate entgegennehmen. Früher oder später endet diese Vorgehensweise im Chaos. Sowohl Körper und Geist als auch die mangelnde Produktivität und Leistung führen zu erhöhtem Stress.

Multitasking Stress

Wenn Du Dir und Deinem Körper etwas Gutes tun möchtest, dann sollte Multitasking an Deinem Arbeitsplatz nichts verloren haben. Wer sein ganzes Leben im Stress durchlebt, der wird dadurch früher oder später Probleme bekommen.

Multitasking keine Lösung

Du musst kein Experte sein, um auf Multitasking verzichten zu können. Konzentriere Dich lediglich auf die eine Arbeit, die Du zu erledigen hast. Alles andere kann warten und ist in diesem Moment zweitrangig. Entferne alle möglichen Quellen der Ablenkung und Deine gesteigerte Produktivität wird Dich verblüffen.

Deine Meinung zählt auch in diesem Beitrag. Hinterlasse uns einen Kommentar und berichte uns doch, was Du vom Thema Multitasking hältst. Wir sind gespannt, freuen uns über jeden Nachricht und werden natürlich auch persönlich darauf antworten.